BERG COVER FinalWie bitte, noch nicht? Na, da wird es aber höchste Zeit zum Bestellen! Nicht, dass ihr am Ende noch leer ausgeht! Denn die Stückzahl der einzigen autorisierten DVD zum Geschehen im KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal ist limitiert. Für alle Sammler sowie die KW Berg-Cup Fangemeinde ist die gelungene, ausführliche Zusammenfassung der 30. Saison der legendären Bergrennserie auf jeden Fall Pflicht. Das KCR-Team hat bei Schnitt und Produktion alle Register gezogen. Heraus gekommen sind dabei über 90 Minuten Action, Spannung und Gänsehaut-Momente. Gleich am Beginn gibt es einen Blick zurück auf die Berg-Cup Gründerzeit. Streckensprecher Uli Kohl stellt die wichtigsten Entwicklungsschritte der Traditionsmeisterschaft vor und kommentiert die Entscheidungen und Highlights der Saison 2017, aus der auch tolle Impressionen gezeigt werden. Wer nun denkt, dass so ein umfassendes Gesamtwerk wohl irre teuer sein muss, der liegt falsch. Denn unser Schatzmeister Thomas Stelberg hat mit sehr spitzem Bleistift kalkuliert und den Preis auf supergünstige 18,90 Euro inklusive der Mehrwertsteuer (zzgl. Frachtkosten) festgelegt. Das ist echt nicht mehr als einmal Kino mit einer MiniTüte Popcorn und einer kleinen Cola. Im Gegensatz zum kurzen Vergnügen im Kintopp könnt ihr euch aber die KW Berg-Cup DVD so oft reinziehen wie ihr wollt. Alleine oder mit Freunden. Und wenn ihr sie zu Hause anschaut, könnt ihr gerne anstatt an einer kleinen Cola zu nippen auch ein kühles Bierchen dabei zischen. Bestellen könnt ihr wie immer unter www.berg-cup.de auf unserer Homepage. Drückt dort den Button „Shop“ und schon seid ihr in unserem Merchandising-Paradies. Und wenn ihr die KW Berg-Cup DVD 2017 in den Warenkorb gelegt und euch diese damit gesichert habt, dann startet doch gleich noch in Ruhe zu einem gemütlichen Bummel durch unsere Kollektion. Viel Spaß dabei!

einschreibDer Berg-Cup e.V. bleibt seiner Marschroute treu und lässt immer wieder Neues vom Stapel. Kaum ist die frisch kreierte Rennserie „KW Berg-Cup National“ aus der Taufe gehoben, schon folgt ihr das brandneue Online-Einschreibesystem im Windschatten. Ab sofort ist es aktiv und wenn ihr wollt direkt aus diesem Artikel heraus zu erreichen. Folgt dazu einfach dem im Text bereits genannten Direktlink oder drückt wahlweise auf unserer Homepage den entsprechenden Button.

Das System bedient alle drei Serien des Berg-Cup e.V., also den „NSU-Bergpokal im KW Berg-Cup“ genauso wie die Internationale Serie „KW Berg-Cup“ und den neuen „KW Berg-Cup National“, überzeugt euch doch am besten gleich selbst davon. Sollte euch das von Timo Weigerts TW-Sportsoft gestrickte System ganz wider Erwarten irgendwelche Probleme bereiten oder ihr Fragen dazu haben, dann gibt es für den Fall der Fälle eine ganz heiße Nummer von uns: Nämlich die +49 174 327 52 22. Die führt euch direkt zu unserem Sportleiter Wolfgang Glas. Dort kann euch geholfen werden, da sind wir uns sicher.

Auf alle aktiven Gipfelstürmer, die sich in eine unserer Serien einschreiben, wartet noch ein kleiner Frühbucher-Bonus. Denn so wie es aktuell aussieht, werden auch alle deutschen Berg-Veranstalter das ausgereifte Online-System von TW-Sportsoft für die Nennungsannahme zu ihren Rennen einsetzen. Die dabei im Hintergrund befindliche Datenbank nutzt auch der Berg-Cup e.V. für seine drei Serien. Für euch bedeutet dies, dass ihr ab sofort von sehr viel administrativer Arbeit entlastet werdet. Die Zeiten, in denen alle Daten mühevoll immer wieder per Hand in die einzelnen Nennformulare gekritzelt werden mussten, sind nun weitestgehend vorbei. Aber aufgepasst! Trotz aller technischer Errungenschaften und Erleichterungen gibt es so althergebrachte Dinge wie einen Einschreibeschluss noch immer. Der ist für alle Rennserien des Berg-Cup e.V. am 28. Februar um Mitternacht. Versäumt ihn nicht, greift lieber gleich in die Tastaturen eurer PCs, Tablets und Smartphones, schiebt dies unter keinen Umständen auf!

Die Berg-Cup e.V. Organisatoren freuen sich auf alle eure Einschreibungen und sind nicht nur total gespannt auf deren Gesamtanzahl, sondern auch auf die Aufteilung in die einzelnen Serien. Bitte verkürzt uns diese nervenaufreibende Zeit, schreibt euch so früh wie möglich ein. Danke dafür!

Messe ErfurtNoch dauert es etwas bis zum Beginn der neuen Berg-Saison. Aber selbst wenn in vielen Garagen und Hallen noch eifrig aufgebaut, geschraubt und vorbereitet wird, so können sich die vielen Fans und Freunde des flotten Gipfelsprints doch schon etwas Rennsport-Feeling gönnen. Zum Beispiel in Erfurt auf der dortigen Automobilmesse, wo in der Halle 1 am Stand Nummer 123 für das Glasbachrennen geworben wird. Da darf natürlich der KW Berg-Cup, der regelmäßiger Gast bei der Top-Veranstaltung in Südthüringen ist, auf gar keinen Fall fehlen. Zu bewundern gibt es den bekannten 8- Ventiler Opel Ascona B von Johann Hatezic mit der legendären Startnummer 333, mit dem er und Roland Christall im Team 2013 die KW 8V-Trophy gewonnen haben. Er zeigt sich übrigens in jungfräulichem Look, denn die beiden haben ihn einer Frischzellenkur unterzogen und Johanns treuem Weggefährten ein brandneues Lackkleid spendiert. Dazu ist auf dem Glasbachstand auch der neuerworbene Formel 3000 Bolide des Heiligenstädters Sascha Herz zu sehen, abgerundet wird die Palette durch einen Seat Leon Supercopa. Los geht es morgen (02.02.) in den Hallen an der Gothaer Straße 34 um 12 Uhr, geöffnet ist am langen Freitag bis 21 Uhr. Am Samstag und Sonntag steht die Messe ihren Besuchern jeweils von 9 bis 18 Uhr offen, der Eintritt kostet 10,- Euro. Neben den neuesten Kreationen der Automobilhersteller finden die Themen Motorsport, Tuning und Oldtimer breiten Raum. Im Rahmenprogramm gibt es Prominenz, Shows und heiße Drifts. Na, Lust bekommen? Dann schaut doch einfach vorbei. Johann und Roland freuen sich auf euren Besuch, im Gepäck haben sie neben ihrem umfangreichen RacingKnowhow auch Material zum KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal.

Es ist ein dreifacher Auftakt: Zur 38. KW Berg-Saison, zum 25-Jahre-Jubiläum des NSU-Bergpokals und zur Deutschen Automobil-Berg-Meisterschaft (DBM). Bei der es aber einen geteilten Beginn gibt. Da das für den Bergpreis genutzte, 3,033 Kilometer lange Teilstück des legendären Schottenrings im hessischen Vogelsbergkreis zurzeit für die Tourenwagen der Division 1 zugeschnitten ist, muss die Division 2 noch eine Woche mehr, bis zum European Hill Race in Luxemburg, mit dem Sammeln von Punkten warten. Ein Ungleichgewicht entsteht dadurch nicht. Denn am Ende der Saison 2026 wird es zwei Deutsche Meister geben: Einmal den der Tourenwagen und den der Sportwagen.

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Das Fahrerlager wird wieder in Rudingshain aufgeschlagen. 122 Nennungen sind beim MSC Rund um Schotten eingegangen. Diese splitten sich auf in 67 Renn- und rund 55 GLP-Teilnehmer. Von den auf Bestzeit fahrenden Aktiven gehören 55 zum Berg-Cup e.V., sind in den KW Berg-Cup oder NSU-Bergpokal eingeschrieben. Seit langer Zeit sind auch die luftgekühlten, einst in Neckarsulm gebauten Heckmotor-Renner wieder DBM-Punkteberechtigt. Das sorgt für zusätzliche Motivation und Spannung, hat zehn NSU-Fahrzeuge zum Bergpreis Schottenring gelockt. Auf eine Piste, die ab Ortsende Rudingshain verschiedenste Anforderungen stellt. Zunächst schnell und technisch führen zwei Kehren zu ultraschnellen Kombinationen. Nach einer Geraden gilt es punktgenau anzubremsen für den Linksabzweig in die schmale, rallyeähnliche Querspange. Dann nochmals linksherum, auf eine breite Straße, die zum Ziel führt, wo in der Regel Topspeed anliegt.

Lasst uns noch schnell auf zwei Schotten-Spezialitäten eingehen: Da ist zum einen die genial kurze Rückführung. Näher betrachtet, kommt die Topografie einem Dreieck ziemlich nahe. Zerlegt in Drittel dienen zwei davon als Rennstrecke und eins der Rückfahrt oder Rückrollen ins Fahrerlager. Zum anderen tritt die Mannschaft des MSC Rund um Schotten schon am Freitag ihren Dienst an, bietet ab 12:30 Uhr die Möglichkeit zu Test- und Einstellfahrten, wofür sich die Aktiven in der Regel dankbar zeigen. In Form einer regen Beteiligung, verständlich nach der langen Winterpause. Kurz noch zum Zeitplan. Das Training beginnt am Samstag um 09:15 Uhr. Es stehen vier, und, wenn es gut läuft, optional sogar fünf Durchgänge auf dem Programm. Am Sonntag geht es 15 Minuten eher los. Die vier Race-Heats dauern gemäß Zeitplan bis etwa 17 Uhr. Von den vier Race-Heats fließen die drei besten Auffahrten ins Ergebnis ein. Hier noch ein kleiner Hinweis für Weitanreisende: Den Anfang machen an beiden Tagen die GLP-Teilnehmer, das Rennfeld startet jeweils rund eine Stunde später durch.

In diesem finden sich jetzt auch wieder Hubraumklassen für vor dem Jahr 2000 gebaute Autos. 21 Teilnehmer nutzen die Chance der Rückkehr in die traditionelle, Klassik genannte Unterteilung. Mit Spannung darf darauf gewartet werden, wie sich der Trend dazu im Laufe der nächsten Jahre fortsetzt. Ebenso gespannt warten wir auf die ersten Rennresultate und Meisterschaftsstände im NSU-Bergpokal, KW Berg-Cup und der DBM. Am besten ihr verfolgt den Auftakt live vor Ort. Der MSC Rund um Schotten und wir vom Berg-Cup e.V. freuen uns auf euch!

Uli Kohl, 20.04.2026

 

Porsche 991 GT3 Cup, Rainer Noller und Hockenheim, dass diese Kombi am Sonntag (19.04.) auf jeden Fall ein ernsthafter Anwärter auf einen Gesamt-Podestplatz war, lag auf der Hand. Genauso stellte sich aber auch die Frage nach der Performance der ex-DTM V8 Boliden aus dem Hause Opel. Chancen, weit vorne mitzufahren, waren auf jeden Fall auch Daniel Winkler im Audi RS3 LMS TCR und Mario Fuchs mit seinem Rennkombi namens Mitsubishi Lancer Evo 9 einzuräumen.

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Wer die KW Berg-Cup Bühne im Rahmen des „Preis der Stadt Stuttgart“ zum Testen, Abstimmen und Vorbereiten auf die Saison 2026 auserkoren hatte, der kam dabei voll auf seine Kosten. Training im Nassen, die beiden entscheidenden Race-Heats dann auf trockener Piste, bestehend aus dem GP-Kurs, versehen mit einer flüssig zu durcheilenden Schikane in der Mitte der Parabolica. Rainer Noller setzte mit über acht Sekunden Vorsprung die schnellste Übungsrunde. Vor Allrad-Pilot Mario Fuchs und Klaus Hoffmann im Opel Astra V8-DTM. Hinter Daniel Winkler auf Position vier lieferte André Reuter mit seinem BMW E30 318iS eine starke Leistung ab. Das gilt auch für Sabine Göhrig, die nach ihren eigenen Worten Regen gar nicht mag. Was sie nicht davon abhielt, sich mit ihrem Ford Focus ST Gesamt-Trainingsplatz sieben zu sichern.

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Werfen wir, nachdem wir die jeweils schnellste Runde aus Rennlauf eins und zwei zusammengezählt haben, einen Blick auf die Klassenresultate, beginnend mit der Performance (Pf) Gruppe 5. Die gewinnt Lukas Friedrich mit seinem Ford Fiesta vor Dieter Altmann jun. im Citroen C2. Mitbewerber Alexander Thrun stellte im Training einen zu hohen Öldruck am Motor seines Renault Clio 2 Cup fest, verzichtet deshalb auf die Rennteilnahme.

In der Pf 3 heißt der souveräne Sieger Rainer Noller. Hinter ihm laufen Daniel Winkler, Albert Vogt (Porsche 997 GT3) und Sabine Göhrig im Ziel ein.

Dann reden wir über zwei Solisten. In der Pf 4 ist das Nico Breunig, der gerade dabei ist, sich vom TracKing auf den VW Golf 6 mit Turbopower umzustellen. Der andere heißt Mario Fuchs. In seiner Pf 2 nahmen zwar zwei Autos das Training auf. Doch nach einem frühen Ausrutscher muss Holger Hovemann den Lamborghini Huracan ST Evo 1 vom Fastest-Lap-Wettbewerb zurückziehen, Mario Fuchs wird so zum Alleinunterhalter.image2.png

Zusammengelegt sind im badischen Motodrom die Klassik-Abteilungen bis 2000 und bis 3000 Kubikzentimeter unterwegs. Platz vier ist die Angelegenheit von André Reuter, Dritter und damit schnellster 2-Liter-Pilot ist im Ford Escort RS 1800 Werner Weiss. 1,129 Sekunden vor ihm belegt Gaststarter Wolfgang Kaupp mit seiner infernalisch gehenden 2,5-Liter 16V Opel Kadett C Limousine Rang zwei. Christian Auer kämpft im Training mit beschlagenden Scheiben. Sein Durchblick ist dermaßen eingeschränkt, dass er nach drei Runden aufhört. In den Race-Heats dreht er voll auf und sich auch einmal ein, demonstriert ansonsten die Power seines 2,5-Liter S14 Motors im BMW M3 E30, liegt am Ende knapp über 13 Sekunden vorne.

Fehlen uns noch die E2-Silhouette-Renner mit mehr als 3000 Kubik unter der Haube. Um es genauer auszudrücken: Wir reden hier über V8-Treibsätze, die aus ihren 4-Litern Hubraum rund 470 PS und 500 Newtonmeter freisetzen. Einer davon ist im Opel Astra V8 DTM von Klaus Hoffmann installiert. Der ist in der letzten Zeit wenig zum Rennfahren gekommen, holt sich aber schnell Routine und Speed zurück. Bei Nico Brenner sind es sogar 17 Jahre, die er nicht im Wettbewerbsauto saß. Im Nassen agiert er im Opel Vectra GTS V8 zurückhaltend, in den Renn-Slots ist er top unterwegs. „Das sind halt Brenner-Gene“ kommentiert Papa Norbert nicht ohne Stolz. Das Klassenergebnis heißt: Nico Brenner 2,591 Sekunden vor Klaus Hoffmann.

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Ja, und was ist nun mit dem Gesamt-Ranking? Rainer Noller ist in Training und erstem Lauf die Nummer Eins, spürt aber den Druck von Nico Brenner, Daniel Winkler, Mario Fuchs und Klaus Hoffmann, die alle mit Zeiten unter der 2-Minuten-Marke aufwarten. Vergleicht diese, liebe Leser, aber nicht mit Rundenergebnissen anderer Rennen und Serien, vergesst bitte die bremsende Schikane nicht. Rainer Noller ist sich seiner Sache vor dem Finale noch nicht ganz sicher. „Ich weiß nicht, was die Jungs hinter mir noch an Verbesserung hinbekommen können. Ich selbst habe nicht mehr großartig Luft nach oben“ gibt er zu Protokoll. Er untermauert seine These mit 1:54,022 im letzten Run. Das ist der Sieg und die absolute Benchmark, sie liegt 0,407 Sekunden unter seiner Marke aus dem ersten Race-Heat. Mit Rainer Noller steigen Nico Brenner als Zweiter und Daniel Winkler (P3) auf das Gesamt-Podest. Die Ehrenplätze vier und fünf gehen an Mario Fuchs und Klaus Hoffmann.

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Dass wegen einer Logistik-Panne bei der Siegerehrung keine Pokale überreicht werden können, tut der guten Stimmung keinen Abbruch. Alle sind sich einig: Hill & Track war auch 2026 wieder ein tolles Event mit hohem Spaßfaktor, das einfach Laune macht.

Uli Kohl, 20.04.2026   

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